MRT-Fusionsbiopsie der Prostata in Köln
Gezielte Diagnostik in Köln
MRT-Aufnahmen
Verdächtige Bereiche erkennen
Bildfusion
MRT und Ultraschall kombinieren
Gezielte Biopsie
Gewebe gezielt untersuchen
beim zuweisenden Urologen
Gezielte Diagnostik – mit über zehn Jahren Erfahrung
Ein erhöhter PSA-Wert oder ein auffälliger Befund im Prostata-MRT kann verunsichern. Mit der MRT-Fusionsbiopsie lassen sich verdächtige Bereiche der Prostata gezielt untersuchen. Die entnommenen Gewebeproben helfen zu klären, ob Prostatakrebs vorliegt und ob eine Behandlung erforderlich ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Gezielte Gewebeentnahme: durch Kombination von MRT-Aufnahmen und Live-Ultraschall
- Transperinealer Zugang: Entnahme durch die Haut am Damm
- Ambulanter Eingriff: in kurzer Vollnarkose
- Dauer: etwa 20–30 Minuten
- Ergebnis: in der Regel nach etwa einer Woche
- Kosten: bei Privatversicherten in der Regel Kostenübernahme; bei gesetzlich Versicherten Eigenanteil von 599 Euro
Unsere Erfahrung für Ihre Sicherheit
Wir führen die MRT-Fusionsbiopsie der Prostata seit über zehn Jahren durch und gehörten zu den ersten Kliniken in Köln, die dieses Verfahren angeboten haben. Diese langjährige Erfahrung fließt in die Planung und Durchführung jedes Eingriffs ein. Dabei arbeiten wir eng mit der Radiologie und Ihrem behandelnden Urologen zusammen.
Was ist eine MRT-Fusionsbiopsie?
Bei der MRT-Fusionsbiopsie werden die Bilder einer zuvor durchgeführten multiparametrischen MRT-Untersuchung der Prostata mit dem aktuellen Ultraschallbild zusammengeführt. Diesen Vorgang bezeichnet man als „Fusion“.
Dadurch können die im MRT auffälligen Bereiche während der Untersuchung gezielt angesteuert und Gewebeproben entnommen werden. Je nach Befund können ergänzende Proben aus weiteren Bereichen der Prostata sinnvoll sein.
Die anschließende feingewebliche Untersuchung zeigt, ob in den entnommenen Proben Krebszellen vorhanden sind und welche Eigenschaften sie aufweisen. Ein auffälliger MRT-Befund allein bedeutet noch nicht, dass Prostatakrebs vorliegt.
Wann ist die Untersuchung sinnvoll?
Eine MRT-Fusionsbiopsie kommt insbesondere infrage, wenn im MRT verdächtige Veränderungen sichtbar sind und eine weitere Abklärung erforderlich ist. Auch bei fortbestehendem Verdacht nach einer zuvor unauffälligen Biopsie kann sie sinnvoll sein.
Ob eine Gewebeentnahme notwendig ist, wird individuell entschieden. Dabei berücksichtigen wir unter anderem den PSA-Verlauf, den MRT-Befund, frühere Untersuchungsergebnisse und Ihre persönliche Situation.
Warum erfolgt die Entnahme über den Damm?
Wir entnehmen die Gewebeproben transperineal, also durch die Haut zwischen Hodensack und After. Die Biopsienadel wird dabei nicht durch die Darmwand geführt. Dadurch ist das Infektionsrisiko geringer als bei einer Gewebeentnahme durch den Enddarm.
Die Ultraschallsonde zur Darstellung der Prostata wird auch bei diesem Verfahren in den Enddarm eingeführt. Während des Eingriffs schlafen Sie in einer kurzen Vollnarkose.
So läuft die Untersuchung ab
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1
Vorgespräch und Planung
Wir prüfen Ihre bisherigen Befunde und die MRT-Aufnahmen, besprechen die Notwendigkeit der Biopsie und erläutern Ihnen Ablauf und mögliche Risiken.
Bitte bringen Sie mit: Ihren MRT-Befund einschließlich der Bilddaten, vorhandene PSA-Werte, gegebenenfalls frühere Biopsiebefunde sowie einen aktuellen Medikamentenplan. -
2
Vorbereitung
Vor dem Eingriff erhalten Sie genaue Hinweise zur Nüchternheit und zur Einnahme Ihrer Medikamente. Bitte informieren Sie uns insbesondere, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen. Setzen Sie diese nicht eigenständig ab.
Organisieren Sie für den Untersuchungstag eine Begleitperson, die Sie nach Hause bringt. -
3
Gezielte Gewebeentnahme
Der Eingriff erfolgt ambulant in kurzer Vollnarkose und dauert etwa 20–30 Minuten. Mithilfe der fusionierten MRT- und Ultraschallbilder entnehmen wir die geplanten Gewebeproben durch die Haut am Damm.
Ambulant Kurze Vollnarkose ca. 20–30 Minuten -
4
Erholung und Entlassung
Nach dem Eingriff bleiben Sie zunächst zur Überwachung bei uns. Sobald Sie sich ausreichend erholt haben und aus ärztlicher Sicht nichts dagegenspricht, können Sie am selben Tag nach Hause gehen.
Sie erhalten Hinweise zum Verhalten nach dem Eingriff sowie dazu, an wen Sie sich bei Beschwerden wenden können.
Nach der Narkose dürfen Sie nicht selbst am Straßenverkehr teilnehmen. -
5
Ergebnis und Befundbesprechung
Der feingewebliche Befund liegt in der Regel nach etwa einer Woche vor. Die Besprechung erfolgt üblicherweise bei Ihrem zuweisenden Urologen. Dort werden das Ergebnis und gegebenenfalls notwendige weitere Schritte mit Ihnen besprochen.
Welche Risiken bestehen?
Mögliche Folgen der Biopsie sind vorübergehende Blutbeimengungen im Urin oder in der Samenflüssigkeit sowie ein Bluterguss oder Beschwerden im Dammbereich. Auch eine vorübergehende Harnverhaltung kann auftreten. Infektionen sind beim transperinealen Zugang seltener, aber nicht vollständig ausgeschlossen.
Bei Fieber, Schüttelfrost, stärkeren Blutungen oder wenn Sie kein Wasser lassen können, ist eine umgehende ärztliche Abklärung erforderlich. Über die individuellen Risiken der Biopsie und der Narkose klären wir Sie vorab persönlich auf.
Welche Kosten entstehen?
Privatversicherte Patienten
Die Kosten werden in der Regel von der privaten Krankenversicherung übernommen. Die Erstattung richtet sich nach Ihrem individuellen Versicherungsvertrag.
Gesetzlich versicherte Patienten
Für gesetzlich versicherte Patienten fällt bei uns ein Eigenanteil von 599 Euro an. Die Einzelheiten erläutern wir Ihnen vor dem Eingriff transparent im persönlichen Gespräch.
Beratung zur MRT-Fusionsbiopsie vereinbaren
Bei Ihnen wurde ein auffälliger MRT-Befund festgestellt oder Ihr Urologe hat eine Fusionsbiopsie empfohlen? Wir beraten Sie persönlich zu den Möglichkeiten und zum Ablauf der Untersuchung.
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